Richtig Lüften im Winter

Datum 22.03.2015 17:20 | Thema: 

Richtig Lüften im Winter


Voraussetzung für eine gute Raumluftqualität ist ein ausreichender Luftwechsel. Beim Lüften werden
Gerüche, Wasserdampf und Schadstoffe vom Gebäudeinneren nach aussen abgeführt.
Bei luftdichter Bauweise und dichten Fenstern muss ohne Komfortlüftung in der Heizsaison
gezielt gelüftet werden.


Richtig Lüften im Winter

Voraussetzung für eine gute Raumluftqualität ist ein ausreichender Luftwechsel. Beim Lüften werden
Gerüche, Wasserdampf und Schadstoffe vom Gebäudeinneren nach aussen abgeführt. Bei luftdichter Bauweise und dichten Fenstern muss ohne Komfortlüftung in der Heizsaison gezielt gelüftet werden.
Wie lüftet man effizient und energiesparend? Wie kann in schlecht gedämmten Altbauten Schimmel-
pilzbefall vermieden werden?

Raumlufttemperatur und relative Raumluftfeuchtigkeit
Die Raumluft sollte im Winter nicht über 20 bis 21 Grad aufgeheizt werden. Je wärmer die Innentemperatur, desto trockener ist die Raumluft. Befeuchten Sie die Raumluft nur bei Raumluftfeuchtigkeit unter 30% relativer Feuchte. Dauerndes Kippen der Fenster, auch hinter geschlossenen Fensterläden, bewirkt ein Auskühlen der Räume; an angrenzenden Oberflächen bildet sich Kondensat. Durch jedes dauernd gekippte Fenster entweicht Energie aus 200 Litern Heizöl! Mit mehrmaligem kurzen Querlüften täglich vermeiden Sie zu hohe Raumluftfeuchtigkeit ohne die Räume auszukühlen und ohne grosse Energieverluste.
Im Winter ist Sonneneinstrahlung erwünscht. Bedienen Sie möglichst nur einen innenliegenden Blendschutz.


Relative Raumluftfeuchtigkeit in Altbauten
In wenig oder nicht gedämmten Altbauten, allenfalls mit dichten Fenstern, besteht an kalten Innenoberflächen bei anhaltender Oberflächenfeuchte über 80% ein erhöhtes Risiko von Schimmelpilzbefall. Deshalb sollte die relative Raumluftfeuchtigkeit im Raum nicht über 50% ansteigen. Beschlagene Fenster sind ein Zeichen für zu hohe Luftfeuchtigkeit. Lüften Sie nach dem Duschen oder nach dem Kochen. Trocknen Sie nicht Wäsche in der Wohnung. Hinter Möbeln an Aussenwänden muss Luft zirkulieren können. Heizkörper müssen Wärme ungehindert an den Raum abgeben können. Kontrollieren Sie Temperatur und Raumluftfeuchtigkeit
mit einem Thermo-Hygrometer.

Grundsätze
Kurzzeitiges mehrmaliges Querlüften (Durchzug) ist effizienter als einseitiges Stosslüften und kühlt die Wohnung nicht aus
Je tiefer die Aussentemperatur, desto kürzer müssen Sie lüften
Vermeiden Sie Dauerlüften über Kippfenster

Download der Broschüre vom Stadt Zürich Umwelt- und Gesundheitsschutz

Mehr Informationen zu Schimmelpilzbewuchs finden Sie unter:
www.stadt-zuerich.ch/schimmelpilze

Stadt Zürich
Umwelt- und Gesundheitsschutz
Energietechnik und Bauhygiene - Gesundes Bauen
Walchestrasse 31, Postfach 3251
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Tel. 044 412 43 63, Fax 044 363 78 50
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