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Lueften : Ein alter Keller wird nie ein Wohnraum...
20.11.2016 18:44 (11860 x gelesen)

Das richtige Lüften eines alten Objektes ist nicht die Lösung, dort ein Wohnraum oder ein Schlafzimmer einzubauen. Alte Baukonstruktionen können nur das bieten, was sie zum Zeitpunkt der Herstellung an Stand der Technik war. Ein vor 150 Jahren erbautes Wohnhaus hat z.B. einen Keller, der zum Zwecke von Vorratshaltung von Kartoffeln, Sauerkraut und Eingemachtem angelegt ist.

Natürlich werden in neueren Häusern ab ca. 1920 einige Räume nicht mehr so genutzt wie zur damaliger Zeit vorgesehen war. Ein Hobby- oder ein Fitnessraum oder eine kleine Werkstatt sind Massnahmen die oft umgesetzt wurden. Genau bei solchen Umnutzungen ist die Thematik Lüften ein Muss.
 

Manchmal ist es eine falsche Hausordnung die dem Wassereintrag von Kondensfeuchte im Sommer Vorschub leistet. Im Sommer gelüftete Keller sind aber meistens feucht, riechen muffig, an den unteren Wandbereichen und unter den Kellerfenstern bröckelt es an Putz und Fugen und der Boden schwitzt. Aber wer kennt sie nicht, diese verbreitete falsche Meinung: im Sommer Kellerfenster auf, im Winter zu...

Kellerlüften nach alten, falschen Hausordnungen führt oft dazu, im Sommer mit warmer Aussenluft viel Feuchte in den kühlen Keller zu bringen und im Winter bei verschlossenen Kellerfenstern die Feuchte eingeschlossen zu belassen.

Dann wäre also genau das Gegenteil zu tun, als es die obige Hausordnung vorschreibt?


An wertvollen Kulturgebäuden, z.B. Kirchen sind grosse Schäden an Fresken, Putzgemälden und den Wandoberflächen überhaupt nur deshalb entstanden, weil die Kirchen mechanisch und zur falschen Zeit gelüftet wurden, zur Unzeit unkontrolliert offen standen oder urplötzlich eine moderne Stuhlheizung erhielten.

Haben Sie sich schon einmal gewundert, warum in den grossen Domen Drehtüren sind, in kleinen Kirchen aber nicht? Im Dom mit Bauhütte und Fachleuten ist es eine Massnahme, neben dem Lärm die sommerliche warme Luft aus der gewöhnlich kalten Kirche auszusperren. Gerade diese warmen Lüfte sind es, die grosse Zerstörungen angerichtet haben. Sie werden es auch weiterhin unnachgiebig tun - wenn eben nicht zu bestimmten Zeiten warme Außenluft ausgesperrt bleibt.

In den kleinen (auch wertvollen) Kirchen gibt es keine Bauhütte und rührige Fachleute. Die kleinen Gemeinden wollen den Touristen gern ihre wenigen Schätze öffnen. Niemand denkt dabei an im Sommer ganztägig aufstehende Portaltüren. Alle denken an volle Busse mit Touristen und an die leeren Kassen in der Gemeinde. Das Hemd ist näher als die Hose, die Bausubstanz feuchtet ja auch erst ganz langsam vor sich hin, bis man Schäden bemerken kann. Solange mit Kultur Geld verdient werden muss, bestehen in der örtlichen Wirtschaft andere Sorgen als eine "geregelte Lüftung".
 


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